BEITRÄGE

Rund 40 % des gesamten CO2 – Ausstoßes entstehen in Deutschland beim Errichten und Unterhalten von Häusern. Jährlich werden über 517 Millionen Tonnen mineralischer Rohstoffe verbaut.

Innenarchitekten und Architekten planen Projekte für die Zukunft. Mit Blick auf Umwelt und Gesellschaft sind diese dann im besten Fall auch nachhaltig. Viele starten mit guten Vorsätzen in bevorstehende Bauprojekte -„Nachhaltig“ soll es sein. Häufig lassen der große Zeitdruck, unter dem Bauprojekte stehen, das Thema Nachhaltigkeit dann aber doch in Vergessenheit geraten. Wer eine hohe Rendite erzielen will, muss schnell arbeiten, da bleibt keine Zeit, um nach umweltschonenden Maßnahmen zu recherchieren.

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Charles Darwin sagte einst „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“. Als hätte er es vorausgesehen, dass Menschen im Prozess der Urbanisierung irgendwann an einen Punkt gelangen, an dem sie den Tribut für das Abwenden von ihrem natürlichen Ursprung zahlen müssten, nämlich unter Stress zu leiden, weniger glücklich zu sein und so gesundheitliche Schäden davon zu tragen. Unsere Lebensweise hat sich weit von dem Leben im Einklang mit der Natur entfernt und es gehört zum heutigen Standard, seinen Alltag in Städten und Betongebäuden zu verbringen.

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Die Gegenwart ist die Vergangenheit der Zukunft. Dies ist und war der Kernsatz unseres interdisziplinären Masterprojektes, das ab dem 12. März 2020 einem großen Publikum auf dem Lichtfestival Luminale im und am historischen Museum in Frankfurt direkt am Römer gezeigt werden sollte.

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Um den ökologischen Fußabdruck auf der Erde zu verringern, sollte beim Bauen auf die richtige Auswahl an Materialien geachtet werden. Es sollten Baustoffe bevorzugt werden, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, die recyclebar und langfristig verfügbar sind. Möglichst kurze Transportwege durch Verwendung von Rohstoffen aus der umliegenden Umgebung unterstützen diesen Gedanken.

Bei der Planung selbst ist es wichtig, Materialien mit ähnlichen Lebenszyklen zu wählen, um im Nachhinein große und aufwendige Sanierungsarbeiten zu vermeiden. Es ist nicht nur wichtig, während der Bauphase einen niedrigen CO2-Ausstoß zu gewährleisten, sondern auch bei der Nutzung sowie dem Rückbau. Holz bietet sich aufgrund seiner besonderen Eigenschaften und guter Verfügbarkeit als natürliches Baumaterial an.

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Design hat eine doppelte soziale Funktion. Jedes Design und jedes Produkt ist letztendlich auf den Menschen orientiert – also sozial – und diese soziale Funktion sollte bewusst als gestalterische Einflussgröße berücksichtigt werden. Wenn der Prozess des sozialen Designs und seine Wirkung gut zusammenspielen, kann Transformation entstehen und ein gesellschaftlicher Wandel angestoßen werden.

Soziales Design ist die Konzentration auf das, was gutes Design ausmacht, die Fähigkeit, gemeinnützige Veränderungen herbeizuführen und zu unterstützen.

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